Zuverlässigkeit der Renault Triebwerke überzeugt in Montreal

Grand Prix von Kanada Auf dem besonders für die Antriebseinheiten sehr herausfordernden Grand Prix-Kurs von Montrea...

9. Jun 2015

Grand Prix von Kanada

Grand Prix Kanada

Auf dem besonders für die Antriebseinheiten sehr herausfordernden Grand Prix-Kurs von Montreal haben die ENERGY-F1 2015-Triebwerke von Renault während des gesamten Rennwochenendes absolut zuverlässig funktioniert. Bestplatzierter Fahrer mit diesem effizienten Hybridaggregat war Daniil Kvyat, der im Red Bull Racing-Renault RB11 den neunten Platz erreichte.

Daniil Kvyat und sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo gingen von den Startplätzen acht und neun in den siebten Saisonlauf. Beide setzten auf eine Strategie mit nur einem Boxenstopp und erlebten ein Rennen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Der junge Russe behauptete seine Position über weite Strecken des Grand Prix in einer Kampfgruppe mit Felipe Massa und Sergio Perez. Gegen Rennende verteidigte er den Platz erfolgreich gegen Romain Grosjean und sicherte sich als Neunter zwei WM-Punkte. Daniel Ricciardo war lange auf Position zwölf unterwegs. In der Schlussphase überholte ihn Carlos Sainz jr. vom Schwesterteam Toro Rosso-Renault – dem Australier blieb Rang 13.

Deutlich ereignisreicher verlief das Rennwochenende auf der Île Notre-Dame für die beiden Fahrer der Scuderia Toro Rosso. Max Verstappen wurde wegen seines Unfalls in Monaco und eines unplanmäßigen Motorwechsels in der Startaufstellung zurückversetzt und musste zudem beim Boxenstopp eine Zeitstrafe absitzen. Dennoch arbeitete er sich im Rennen bis auf Rang 15 vor. Carlos Sainz im zweiten STR10-Renault beeindruckte bei mehreren spannenden Duellen. Besonders seine Zweikämpfe mit Felipe Massa und Sebastian Vettel begeisterten die Zuschauer. Im letzten Renndrittel schloss Sainz zu Ricciardo auf und überholte den Australier in Runde 55.

Rémi Taffin, Leiter des Renault Sport F1 Einsatzteams:

„Diese Strecke ist neben Silverstone und Monza die härteste für die Antriebseinheiten. Das Innenleben der Verbrennungsmotoren wird immensen Belastungen ausgesetzt. Trotz dieser hohen Anforderungen liefen unsere Triebwerke in allen vier Autos während des Rennwochenendes problemlos. Bei Max Verstappen trafen wir die strategische Entscheidung, die fünfte Antriebseinheit der Saison einzubauen. In dieser Version sind unsere jüngsten Erkenntnisse zur Verbesserung der Zuverlässigkeit verwirklicht. Das Triebwerk funktionierte wie erwartet und das Rennen bestätigte, dass die Prüfstandsergebnisse jetzt voll dem Verhalten der Motoren auf der Strecke entsprechen. In Kürze stehen einige weitere Motorenkurse an. Da wir die Zuverlässigkeit jetzt im Griff haben, können wir uns auf die Leistungssteigerung konzentrieren – natürlich ohne dabei Konstanz oder Fahrbarkeit zu gefährden.”

Cyril Abiteboul, Geschäftsführer Renault Sport F1:

„Für Glückwunschkarten reichen unsere Kanada-Ergebnisse sicher nicht aus, aber es gibt dennoch einige positive Punkte nach diesem Rennwochenende. Wir haben jetzt beim dritten Grand Prix in Folge keine Probleme mit der Haltbarkeit gehabt. Das bedeutet, dass wir uns mehr der Performance zuwenden können. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit den Teams, um sowohl aus den Antriebseinheiten als auch aus den Chassis das Maximum herauszuholen. Wir haben schon mehrfach betont, dass wir langfristig denken. Also richten wir unseren Blick nach vorn und lassen uns nicht von mittelprächtigen Resultaten wie hier in Kanada ablenken.”

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