Renault verbucht den nächsten Sieg

Formel E in Monaco Der siebte ePrix der Premierensaison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft führte Fahrer und Teams ...

12. Mai 2015

Formel E in Monaco

Red Bull Racing-Renault

Der siebte ePrix der Premierensaison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft führte Fahrer und Teams zum ersten Mal nach Europa. Auf dem Straßenkurs von Monaco triumphierte Sébastian Buemi (e.dams-Renault) vor dem Brasilianer Lucas di Grassi (Abt) und Nelson Piquet (NEXTEV TCR) vor voll besetzten Tribünen. Als erster Fahrer in der Geschichte der der Formel E gewann Sébastien Buemi ein Rennen von der Pole Position. Außerdem ist der Schweizer der erste Formel E-Pilot, der bei zwei ePrix siegte.

Am 9. Mai feierte die emissionsfreie* Formel E-Weltmeisterschaft ihr mit Spannung erwartetes Debüt auf dem europäischen Kontinent in Monaco, auf einer der traditionsreichsten Motorsportbühnen der Welt. Das Fürstentum verfolgt zahlreiche Initiativen für nachhaltige Entwicklung.

Die Streckenführung entsprach in großen Teilen dem berühmten Grand Prix-Kurs durch Monte Carlo. Die von Renault als Technischem Partner der Formel E mitentwickelten Spark-Renault SRT_01E stellten einmal mehr eindrucksvoll ihre Qualitäten in puncto Sicherheit, Zuverlässigkeit und Performance unter Beweis.

Im Qualifying sicherte sich Sébastien Buemi vor Lucas di Grassi und Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing) die Pole Position. Die Top Drei gingen in dieser Reihenfolge in die erste Runde. Dahinter ereignete sich ein Aufsehen erregender Unfall, bei dem Bruno Sennas Auto spektakulär aufstieg. Der Brasilianer konnte glücklicherweise unverletzt aussteigen. Beim Neustart nach der notwendigen Saftey-Car-Phase konnten Sébastien Buemi und Lucas di Grassi ihre Positionen halten, während Nelson Piquet Jérôme d’Ambrosio kalt erwischte und so auf Platz drei vordrang.

Lucas di Grassi versuchte, Buemi mit einem taktischen Manöver zu überholen, indem er früh zum Autowechsel in die Box kam. Der Schweizer blieb aber in Front und sah als Erster die karierte Flagge. Damit ist Buemi der erste Formel E-Pilot, der seine Pole Position in einen Sieg umwandelte und noch dazu der erste Fahrer, dem ein zweiter Rennsieg gelang. Dahinter konnte Lucas di Grassi die Schlussattacke von Nelson Piquet abwehren. Damit verweilt der Brasilianer weiter auf dem ersten Platz der Fahrerwertung vor seinem Landsmann Piquet und Buemi. In der Teamwertung konnte e.dams-Renault seine Führung ausbauen.

Die FIA Formel E-Weltmeisterschaft zieht jetzt nach Berlin, wo am 23. Mai auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof der achte Saisonlauf startet.

Patrice Ratti, Managing Director von Renault Sport Technologies:

„Der erste ePrix in Monaco ist ein Meilenstein in der langen Geschichte, die das Fürstentum und Renault verbindet und schlägt ein neues Kapitel im Werdegang der 100 % elektrischen Serienfahrzeuge auf, die wir täglich weiterschreiben. Der Automobil-Club von Monaco hat einmal mehr Professionalität bewiesen. Wir freuen uns schon jetzt, das Team des ACM in zwei Wochen im Rahmen der Formel 1- und Formel Renault 3.5-Rennen wiederzusehen. Das spannende Rennen auf dieser weltberühmten Strecke ist der Lohn für die harte Arbeit, die wir in den letzten drei Jahren geleistet haben. Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an Sébastien Buemi und unsere Partner bei e.dams-Renault. Wir haben die elektrische Rennserie mit dem Spark-Renault SRT01_E erfolgreich in die Realität umgesetzt und bereiten uns gleichzeitig auf den Wettbewerb mit anderen Herstellern in der kommenden Saison vor. Jetzt greifen wir noch in diesem Jahr mit e.dams-Renault nach den Titeln in Fahrer- und Teamwertung.“

Rennergebnis

1. Sébastien Buemi (e.dams-Renault) 47 Runden

2. Lucas di Grassi (Abt) +2,154 s

3. Nelson Piquet (NEXTEV TCR) +4,634 s

4. Sam Bird (Virgin Racing) +4,801 s

5. Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing) +5,881 s

6. Nicolas Prost (e.dams-Renault) +11,032 s

7. Stéphane Sarrazin (Venturi) +26,472 s

8. Charles Pic (NEXTEV TCR) +49,538 s

9. Antonio Felix da Costa (Amlin Aguri) +52,658 s

10. Stéphane Sarrazin (Venturi) +52,936 s

Schnellste Runde: Jean-Eric Vergne (Andretti) 55,157 s

Gesamtwertung Fahrer nach sieben von elf Rennen

1. Lucas di Grassi (Abt), 93 Punkte

2. Nelson Piquet (NEXTEV TCR), 89

3. Sébastien Buemi (e.dams-Renault), 83

4. Nicolas Prost (e.dams-Renault), 77

5. Sam Bird (Virgin Racing), 64

6. Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing), 52

7. Antonio Felix da Costa (Amlin Aguri), 45

8. Jean-Eric Vergne (Andretti), 34

9. Jaime Alguersuari (Virgin Racing), 30

10. Bruno Senna (Mahindra Racing) 28

Gesamtwertung Teams nach sieben von elf Rennen

1. e.dams-Renault, 160 Punkte

2. Abt, 115

3. Virgin Racing, 94

4. NEXTEV TCR, 93

5. Andretti, 82

6. Dragon Racing, 76

7. Amlin Aguri, 48

8. Mahindra Racing, 46

9. Venturi, 16

10. Trulli, 12

*keine Emissionen im Fahrbetrieb

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