Renault erzielt in Monte Carlo bisher bestes Saisonergebnis

Grand Prix von Monaco Beim Großen Preis von Monaco Renault mit dem bisher besten Saisonergebnis seinen Aufwärt...

27. Mai 2015

Grand Prix von Monaco

Formel 1, GP Monaco, Red Bull Racing, 2015

Beim Großen Preis von Monaco Renault mit dem bisher besten Saisonergebnis seinen Aufwärtstrend. Daniil Kvyat und Daniel Ricciardo, die beiden Piloten des Renault Partnerteams Red Bull Racing, kamen auf die Plätze vier und fünf. In der Schlussphase des Rennens lag sogar das Podium in Reichweite. Mit dem Toro Rosso-Renault von Carlos Sainz auf Position zehn erreichte ein weiteres Auto mit der Hybrid-Antriebseinheit ENERGY F1-2015 von Renault die Punkteränge.

Mit den Startplätzen vier und fünf für Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat hatten sich die beiden Teamgefährten bei Red Bull Racing im Qualifying eine gute Ausgangsposition für den sechsten Saisonlauf erarbeitet. Beim Start ging der Russe an seinem australischen Kollegen vorbei und behauptete sich bis zu seinem Boxenstopp kurz vor Rennhalbzeit in Reichweite der Top Drei. Als in Runde 65 das Safety Car auf die Strecke ging, lag Ricciardo noch einmal kurzzeitig vor Kvyat, doch vor dem Fallen der Zielflagge holte sich der Youngster Platz vier zurück.

Teamkollege Ricciardo war bis zum ersten Reifenwechsel sicher auf Position fünf unterwegs, büßte im Zuge der ersten Boxenstopps jedoch einen Platz ein. Nach seinem zweiten Reifenwechsel während der Safety Car-Phase setzte der Australier den überlegenen Grip seiner frischen Pneus gekonnt um und überholte den vor ihm liegenden Kimi Räikkonen sowie Kvyat im anderen RB11-Renault. Zwei Runden vor Schluss fehlten Ricciardo nur noch zwei Sekunden auf eine Podestplatzierung, dann aber musste er zurückstecken, wurde in der Schlussrunde noch von Kvyat passiert und kam als Fünfter ins Ziel.

Auch das zweite Renault Partnerteam Toro Rosso ließ im Fürstentum aufhorchen. Carlos Sainz jr. musste wegen einer Strafe aus dem Qualifying hinter dem Feld aus der Boxengasse starten. Obwohl das Überholen auf den engen Altstadtstraßen von Monte Carlo als schwierig bis unmöglich gilt, kämpfte sich der Spanier mit mutigen Manövern und einem clever getimten frühen Reifenwechsel bis in die Top Ten vor.

Teamkollege Max Verstappen erlebte ein dramatisches Monaco-Debüt. Im freien Training am Donnerstag glänzte der erst 17-jährige Niederländer als Zweitschnellster, das Qualifying schloss er mit Startplatz neun ab. Im Zuge der ersten Rennrunden gelang ihm eine Verbesserung auf Position acht, dann warf ihn ein unplanmäßig langer Boxenstopp zurück. Anschließend kämpfte sich Verstappen durchs Feld, bis er wieder die Punkteränge im Visier hatte. Ein Zweikampf mit Romain Grosjean wurde ihm dann zum Verhängnis – Verstappen touchierte den Lotus des Franzosen und rutschte in der Rechtskurve Sainte Dévote in die Leitplanken.

REMI TAFFIN, LEITER DES RENAULT SPORT F1 EINSATZTEAMS:

„Wir hatten uns für Monaco das klare Ziel gesetzt, unseren Fahrern eine konstante und zuverlässige Motorleistung zu bieten. Diese Vorgabe haben wir definitiv erreicht. Wir bewerten dies als weiteren Schritt nach vorn – zudem entspricht das Resultat unserem Entwicklungsplan. Wir haben damit einen weiteren wichtigen Punkt auf unserer Liste abgehakt und wollen diesen Plan in den kommenden Rennen weiter verfolgen. Wir wissen, dass es schwierig wird, doch dieses Ergebnis bestätigt, dass wir wieder da sind und die Richtung stimmt. Wir werden nicht nachlassen, bis wir dort ankommen, wo wir hingehören.“

CYRIL ABITEBOUL, GESCHÄFTSFÜHRER RENAULT SPORT F1:

„Platz vier und fünf in Schlagdistanz zum Podest: Dieses Resultat unterstreicht die Fähigkeit aller Mitarbeiter unseres Motoren-Workshops in Viry, nach Rückschlägen noch stärker zu werden. Wir sind mit einem deutlichen Rückstand in die Saison gestartet und es war sehr schwierig, unter diesem Druck voll motiviert zu bleiben. Jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass unsere Antriebseinheiten wieder zuverlässig sind. Auch bei der Performance geht es mit jedem Rennen weiter voran. Jetzt gilt es, weiter zu kämpfen und nach vorn zu schauen. Wir wissen, dass wir es können, also packen wir’s an und holen Stück für Stück weiter auf, bis wir dort sind, wo wir hinwollen.“

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