Grand Prix von Spanien

Renault Sport F1 holt Rang Drei – Sebastian Vettel dreht schnellste Rennrunde Der Große Preis von Spanien endete f&...

12. Mai 2014

Renault Sport F1 holt Rang Drei – Sebastian Vettel dreht schnellste Rennrunde

Renault Sport F1 Fahrer

Der Große Preis von Spanien endete für Renault Sport F1 am Sonntag mit den Plätzen drei, vier und acht sowie der schnellsten Rennrunde für Titelverteidiger Sebastian Vettel.

Der Red Bull Racing-Pilot hatte den fünften Saisonlauf nur vom 15. Startplatz aus in Angriff nehmen können, riss die Zuschauer aber mit einer aufsehenerregenden Aufholjagd in seinen Bann. Im Verlauf des Barcelona-Grand Prix kämpfte er sich bis auf die vierte Position nach vorn und drehte dabei auch die mit Abstand schnellste Runde. Vettels Teamkollege Daniel Ricciardo nutzte seinen dritten Platz im Qualifying und erreichte erstmals in seiner Formel 1-Karriere offiziell einen Podestplatz. Eine positive Überraschung steuerte auch Romain Grosjean im Lotus-Renault bei. Der Franzose konnte bereits im Qualifying als Fünftschnellster beide Ferrari auf die Plätze verweisen, im Rennen fuhr er als Achtplatzierter die ersten Saisonpunkte für sein Team ein.

Die Resultate des Großen Preises von Spanien Team für Team:

Red Bull Racing

Daniel Ricciardo hat in Spanien den ersten (offiziellen) Podestplatz seiner Karriere errungen. Am Start büßte der Australier, der im Qualifying die drittschnellste Zeit gesetzt hat, zunächst einen Platz an Valtteri Bottas ein. Diese Position erkämpfte sich der 24-Jährige im Rahmen der ersten Boxenstopps wieder zurück und baute seinen Vorsprung in den letzten zwei Dritteln des Rennens komfortabel aus. Sebastian Vettel erlebte einen abwechslungsreichen Grand Prix. Der amtierende Weltmeister wurde nach einem Getriebeschaden im Qualifying mit anschließendem Austausch des Aggregats auf den 15. Startplatz versetzt. Dank einer asynchronen Boxenstropp-Strategie konnte sich der 26-Jährige schnell wieder in die Top Ten zurückarbeiten und überholte dabei beide Ferrari. Zwei Runden vor der Zielflagge fing er auch Bottas noch ab und fuhr auf Rang vier vor.

Scuderia Toro Rosso

Daniil Kvyats Serie an Punkte-Ergebnissen ist in Barcelona leider gerissen. Der junge Russe startete aus dem Mittelfeld und verlor viel Zeit im Verkehr. Dadurch konnte Kvyat die Performance seines Autos nicht umsetzen und wurde 14. Aufgrund einer Strafe nach dem Großen Preis von China musste Eric Vergne das Rennen vom 21. Startplatz aufnehmen, konnte sich aber zügig durch das Feld vorarbeiten. Der Franzose war schon 15., als er seinen Formel 1-Wagen wegen eines Problems im Auspuffbereich vorzeitig abstellte.

Lotus F1 Team

Romain Grosjean errang in Spanien die ersten WM-Punkte des Jahres für sich und sein Team. Der Franzose hatte bereits im Qualifying mit Startplatz fünf überrascht und konnte diese Position zu Beginn des Grand Prix von Barcelona behaupten. Erst nach gut einem Drittel des Rennens musste er seinen ehemaligen Teamkollegen Kimi Räikkönen passieren lassen. Nach Fernando Alonso wurde er schließlich auch durch Sebastian Vettel überholt. Grosjean wurde am Ende Achter. Pastor Maldonado beendete den vierten Saisonlauf auf Rang 15, da er wegen einer Kollision kurz nach dem Start mit einer 5-Sekunden-Boxenstoppstrafe belegt wurde.

Caterham F1 Team

Marcus Ericsson hat in seinem Formel 1-Debütjahr zum dritten Mal das Ziel erreicht, er wurde 20. Kamui Kobayashi lieferte sich ein spannendes Duell mit beiden Marussia, gab aber in Runde 34 wegen eines Bremsproblems auf.

Rémi Taffin, Leiter des Formel 1-Einsatzteams von Renault

„Ein Podiumsergebnis für Daniel Ricciardo und ein hart erkämpfter vierter Rang für Sebastian Vettel sind das Ergebnis, das wir uns für dieses Rennwochenende erhofft haben. Das führende Team besitzt derzeit ein sehr überzeugendes Gesamtpaket und ist deswegen klar vorn, die nächsten vier Teams jedoch liegen sehr eng beisammen – das Rennen zeichnete sich durch zahlreiche sehr spannende Positionskämpfe aus. Dies beweist, dass der Kampf zwischen den Motorenherstellern in der Formel 1 sehr viel enger geworden ist als bei den vorangegangenen Saisonläufen, und dass für uns noch alles möglich ist. Sehr zufrieden sind wir auch mit dem ersten Punkteergebnis für das Lotus F1 Team, das unser Partner aus eigener Kraft eingefahren hat. Schade, dass Toro Rosso und Caterham am Sonntag nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben.

Zusammenfassend ist uns an diesem Wochenende erneut ein großer Schritt nach vorne gelungen, insbesondere was das Energie- und Kraftstoffmanagement sowie die Abstimmung unseres ENERGY F1-2014-Motors betrifft. Wir haben jetzt 90 Prozent unserer Aufholjagd absolviert, weitere Verbesserungen folgen. Wir werden sie schon in der kommenden Woche testen und sind zuversichtlich, sie bereits in Monte Carlo in Form eines weiteren Entwicklungsschritts vorstellen zu können.“

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