Drei der vier Renault Partner fahren in Barcelona in die Top Ten

Grand Prix von Spanien Nach einer dreiwöchigen Rennpause startete die Formel 1 mit dem Großen Preis von Spanie...

11. Mai 2015

Grand Prix von Spanien

Red Bull Racing-Renault

Nach einer dreiwöchigen Rennpause startete die Formel 1 mit dem Großen Preis von Spanien in Montmeló bei Barcelona in ihre Europa-Saison. Beim fünften Lauf zur diesjährigen Formel 1-Weltmeisterschaft erreichten alle vier Autos mit der Hybrid-Antriebseinheit Renault ENERGY F1-2015 das Ziel – drei davon in den Punkterängen. Daniel Ricciardo von Red Bull Racing wurde Siebter, Teamkollege Daniil Kvyat Zehnter. Dazwischen platzierte sich Lokalmatador Carlos Sainz jr. von der Scuderia Toro Rosso als Neunter. Max Verstappen im zweiten Toro Rosso verpasste als Elfter* die Punkteplätze denkbar knapp.

Im Qualifying hatten sich alle vier von der Renault Antriebseinheit befeuerten Boliden unter den ersten Zehn platziert. Im Rennen gelang dann Daniel Ricciardo die größte Verbesserung: Der Red Bull Racing-Pilot machte von Startplatz zehn im Rennverlauf drei Positionen gut. Er lieferte sich intensive Zweikämpfe mit den Piloten des Schwesterteams Toro Rosso-Renault und den Lotus-Fahrern. Teamkollege Daniil Kvyat, der mit Startplatz acht aufhorchen ließ, büßte am Start mehrere Positionen ein. Als Folge wurde er zunächst zwischen langsameren Fahrzeugen einge­klemmt. Dennoch kämpfte er sich wieder unter die ersten Zehn zurück und ließ sich einen weiteren WM-Punkt gutschreiben.

Der Spanier Carlos Sainz jr. zeigte bei seinem Heimrennen mit Startplatz fünf die beste Qualifying-Leistung seiner Formel 1-Karriere. Auch er verlor in der Anfangsphase des Spanien-Grand Prix einige Plätze, meldete sich dann aber kampfstark zurück. In der letzten Runde überholte der Madrilene dann noch Daniil Kvyat und sah die karierte Zielflagge als Neunter. Teamgefährte Max Verstappen brillierte ebenfalls im Qualifying auf dem Circuit de Catalunya. Von Startplatz sechs kommend, blieb ihm im Rennen letztlich Rang elf – denkbar knapp außerhalb der Punkte­platzierungen.

Rémi Taffin, Leiter des Renault Sport F1 Einsatzteams:

„An diesem Rennwochenende haben wir unser wichtigstes Ziel erreicht, nämlich alle vier Autos ins Ziel zu bringen. Das Qualifying gingen wir etwas offensiver an und zeigten das Potenzial unserer Antriebseinheit – im Rennen waren wir etwas konservativer und setzten voll auf Zuverlässigkeit. Auf dieser Basis können wir bei den kommenden Rennen nun aufbauen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass wir bei der Motorleistung weiter zulegen müssen. Das möchten wir allerdings ohne Einbußen bei der Zuverlässigkeit erreichen.“

Cyril Abiteboul, Geschäftsführer Renault Sport F1:

„Jeder in unserer Motorenabteilung in Viry hat sehr hart gearbeitet, damit wir nach dem enttäuschenden Saisonauftakt besser dastehen. Wir mussten einige Probleme lösen und zunächst die Standfestigkeit in den Griff bekommen, bevor wir neue Entwicklungsteile einführen konnten. In einigen Fällen mussten wir unsere Partner bitten, weniger Kilometer mit einem Triebwerk zu fahren, bis wir bestimmte Informationen gesammelt hatten. So etwas ist nie ideal, aber manchmal muss man kurzfristig zurückstecken, um auf lange Sicht etwas zu gewinnen. Alle vier von uns ausgerüsteten Autos kamen ins Ziel, also sind wir bei der Zuverlässigkeit mehr oder weniger wieder im grünen Bereich. Jetzt können wir darangehen, für die nächsten Rennen etwas mehr Leistung freizugeben.“

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